Kinderfest Struxdorf: 13.06.2014 - 15.06.2014

Diesmal ohne vorherige Besprechung, aber dafür genau an derselben Stelle wie letztes Jahr, lagerten wir von Freitag bis Sonntag auf dem Sportplatz in Struxdorf, wo am Samstag das Kinderfest stattfinden sollte. Auch unsere Nachbarn waren wieder die bekannten Verdächtigen.
Da wir im Jahr zuvor abends gemeinsam spontan gegrillt hatten, wurde das auch dieses Jahr wieder durchgesetzt. Für uns eine wiederholte spontane Sache, da die Information uns nicht erreicht hatte. Es war jedoch reichlich vorhanden und alle wurden satt. Ein großes Lob auch an die Veranstalterin Dörte, da wir das gesamte Fest über mit kostenlosen Getränken, sowie freie Pommes und Würste und Kuchen versorgt wurden. Besser kann es einem nicht gehen, wenn man lagert. Wir hatten das leider nicht mit eingeplant und so aßen wir halt einfach etwas mehr, denn Pommes musste jeder mitnehmen bei der Gelegenheit. Auch die Würstchen, die wir zum Grillen bekamen, waren von Dörte gesponsort. Das Grillen an sich fand aufgrund der Größe unserer Lagerplane wieder bei uns statt.

Die Nacht war sehr kühl. Wir alle fröstelten leicht. Dafür sollte die Sonne uns die nächsten zwei Tage begleiten. Am folgenden Tag ging die Veranstaltung um 13 Uhr los. Dieses Jahr boten wir nur das Kinderarmbrust-Schießen an. Eine weitere Veränderung war eine Stempelkarte der Kinder. Da wir im letzten Jahr etwas überrannt wurden und kaum zum Essen oder Trinken kamen, beschränkten wir dieses Jahr die Anzahl der erlaubten Schießdurchgänge auf zwei. Beim ersten Mal bekamen die Kinder eine von Dörte bereitgestellte Tasse als Preis, auf der eine Burg zu sehen ist. So hatten wir zwar trotzdem genug zu tun, aber es war wesentlich angenehmer. Denn auch an diesem Wochenende hatten wir fantastisches Wetter und Pausen im Schatten waren sehr wohltuend.

Wir bekamen Besuch von Sir Sigmar und Sir Falcos und Annicas größerem Bruder samt Frau und Kindern. Der Jüngere der beiden Kinder forderte Lord Olaf auf ihn mit dem Bollerwagen zu ziehen. Und den blauen 2,5-jährigen Kulleraugen kann man einfach nichts abschlagen. Also tuckerte Lord Olaf mit dem Kleinen samt Bollerwagen los und bekam damit mehr von dem Markt zu sehen als der Rest der Truppe. Die Idee des Kleinen kam allerdings auch gut bei uns "Großen" an und Lord Olaf wurde erneut zum Ziehen verdonnert. Er gab Juliana, die sich in den Bollerwagen gesetzt hatte, dann allerdings an den Nachbarn ab, der sie dann zunächst bei dem Bierwagen abstellte. Mit einer Schelte seiner Frau brachte er sie dann wohlbehalten zurück und Lord Olaf holte Juliana die Kleine dann unterwegs auch wieder ab.
Sir Sigmar war als Tagesgast ein gern gesehener Besucher bei den anderen Lagern. Jeder fragte nach ihm, als er am Vorabend nicht mit in der Runde saß. So hatte er alle Hände voll zu tun, sich in jedem Lager zu melden.


 

Wenn man so das Foto unseres Lagers vom letzten Jahr betrachtet und wenn man überlegt wie wir jetzt aussehen, dann ist das schon ein gewaltiger Unterschied. Inzwischen haben wir vier Zelte und mehr Gesamtausstattung und ein Wappen. Und Zelte und Plane blenden einen nicht mehr.

Die Schreiberin ist des Zählens mächtig, man sieht allerdings nur drei von den Zelten. Eines ist hinter dem Zelt vorne rechts. Außerderm kann man hier gut das Armbrustschießen erkennen.


Hier zu sehen Sir Sigmar und Wikinger Arne, die an unserem (natürlich überladenem) Tisch sitzen.

 

 

Als das offizielle Fest vorbei war und nur noch Erwachsene, überwiegend von der Feuerwehr, sich am Bierwagen versammelt hatten, wurden wir eingeladen, dem Treiben dort beizuwohnen. Wir füllten unser Horn mit Met und gesellten uns zu den anderen, wo wir freundlich aufgenommen wurden. Als auch dort dann das Bier aus war, die Luken geschlossen wurden und alle nach Hause gingen, kehrten wir in unser Lager zurück. Alle gingen nach Hause, bis auf der harte Kern der Feuerwehr. Drei von ihnen blieben noch eine ganze Weile und teilten mit uns Met, Bier und Geschichten.

Am Sonntag waren alle Lager gleich nach dem Frühstück dabei die Lager wieder in den Anhängern zu verstauen. Jedes Mal wird die Einladetechnik verändert und optimiert.
Nun sind erstmal zwei Wochen Lagerpause bis wir dann vom 04. bis zum 06. Juli in Kropp unser Lager erneut aufschlagen.

 

 

Kinderfest Struxdorf: 07.06.2013 - 09.06.2013

Das erste mittelalterliche Übernachtungswochenende liegt nun auch wieder hinter uns. Wir haben viele Leute kennengelernt und auch noch einiges mitnehmen können was Tarnung modernerer Gegenstände (wie Süßstoffpackungen) betrifft.
Und wir konnten DIE Ausrede mitnehmen für alles, was dann mal nicht "zur Epoche" (reusper) passte: "Das haben wir von den Pilgern!" Die Pilger haben nämlich alles - Bananen, Öllampen und Schuld, wenn was schief läuft.

Der Aufbau war im wahrsten Sinne des Wortes schweißtreibend! Es hat ein ganzes Weilchen gedauert bis dann endlich beide Zelte und die Lagerplane stand. Dann noch alles einrichten und fertig war unser Lager. Zufrieden und auch ein bisschen stolz begutachteten wir unser Werk und waren dann dankbar, als wir uns im Schatten über die Sonne freuen konnten.
Wir waren noch nicht einmal ganz fertig mit dem Aufbau, da kam sogleich einer der anderen Lagerbewohner vorbei und lud uns ein, mit ihm und all den anderen am Abend zu grillen.
Gesagt, getan. Wir stellten also alle unsere Tische in die Mitte und lernten uns schon einmal kennen. Es harmonierte wirklich sehr gut, sodass wir nach dem Kinderfest im Endeffekt alle unter unserer Lagerplane gequetscht den Abend verbrachten. Es war wirklich eine schöne Gemeinschaft! Es wurde geteilt, gelacht, erzählt und alles ohne Schwierigkeiten. So haben wir schon einmal die ersten Kontakte geknüpft. In Tydal werden wir uns definitv wiedersehen. Vielleicht sind wir dort ja auch wieder Nachbarn.

Über die Nächte sind wir alle, so scheint es, geteilter Meinung. Einig sind wir uns darüber, dass Felle einfach fantastisch sind, um darauf zu schlafen! 30 Sekunden Regel mal anders: Hinlegen, 30 Sekunden warten, WARM!
Begleitet wurden die Nächte gern von den Herren der Schöpfung mit Duetten oder ganzen Chören an Schnarchgesängen. Von den Frauen war daher nicht immer gleich zu deuten, von welchem dieses Geräusch denn nun stammt, sodass schon mal der Falsche einen Hieb in die Seite bekam.
Am Festtag stießen auch die beiden Wikinger dazu mit wirklich interessanter Ausstattung. Im Zelt befand sich rein gar nichts. Der eine schlief auf den Boden, der andere holte sich dann doch lieber noch ein bisschen Stroh vom Stockbrot-Lagerfeuer. Aber gut geschlafen haben sie laut eigenen Aussagen wohl.
 

Das Kinderfest wurde mit wirklich viel Engagement vorbereitet und durchgeführt. Unglaublich, dass so ein tolles Fest allein durch Spenden des Dorfes finanziert werden kann! Wir waren nicht wenig überrascht, als wir silberne Bändchen in die Hand gedrückt bekamen, mit denen wir kostenlos an allen Ständen Getränke und Essen bekamen. Wir hätten uns also nicht selbst verpflegen müssen. Aber der Kochplan war gestellt und der sollte nun auch durchgeführt werden. Allein um zu sehen, ob alles wirklich so klappt wie wir uns das vorgestellt haben! Aber ja, es klappte! Unser Lord persönlich hat sich hinter den Kessel gestellt und für alle eine köstliche Suppe gezaubert, die wir mit Genuss verspeisten!

Bevor wir aber das wohlverdiente Mahl einnehmen konnten, stand erstmal die Arbeit auf dem Plan. Wir hatten im Endeffekt Hufeisenwerfen und Kinder-Armbrust-Schießen angeboten, wobei das Hufeisen überwiegend nur dadurch Beachtung bekam, dass jemand gegen die Stange lief. Dafür hatten wir mit der Armbrust alle Hände voll zu tun! Wenn man sich erst einmal dazu entschlossen hatte, sich mit den Kindern dort hinzustellen, dann kam man da so schnell auch nicht mehr weg. Obwohl es bei uns weder irgendwelche Preise oder anderweitige Belohnungen gab, kamen immer wieder neue Kinder oder eben Kinder, die eigentlich schon gefühlte 20 Mal geschossen hatten, aber dennoch nicht die Lust daran verloren hatten. So durften wir uns am Ende des Tages mit einem netten Krebsrot im Spiegel betrachten.


 

Unser Lager. Das Zelt der Wikinger fehlt da noch, es ist aber auch ein Rundzelt wie die anderen beiden.

 

So ernst wie wir da gucken sind wir nicht. Aber da waren wir eben gerade auf die Suppe konzentriert und mit vollem Mund grinst es sich so schlecht.
Links die beiden Wikinger-Brüder und rechts von vorne der Lord, Annica die Fröhliche und der Sir Sigmar.
Achja und das da vorn auf dem Tisch, das ist auch von den Pilgern! Was die nicht alles haben....

 

Für die Kleinen (und auch Großen) veranstalteten wir Hufeisenwerfen und Armbrustschießen.

 

14.05.2013

Der Lord und Juliana die Kleine waren auf einer Besprechung für ein Kinderfest hier in unserer Nähe. Das wird das erste Mal sein mit unserer Truppe, dass wir auch dort übernachten! Im Vergleich zu den eigentlich Festivitäten wird dieses hier sehr ... niedlich werden. Aber es steckt dennoch viel Liebe in der Organisation und für die Kinder wird es auch super werden!

Es war schön, schon einmal Gesichter zu haben zu der Veranstaltung. Dann wird der Kontaktaufbau leicht von der Hand gehen! Allerdings wird sich niemand von den Veranstaltern in Gewandung zeigen. So klang es zumindest. Außer Exercitus Ferox wird noch eine Truppe dort ihr Lager aufschlagen. Diese dann allerdings auch im richtigen Mittelalter-Flair! Wir sind gespannt auf die Leute dort!

Wir selbst werden ein paar Spiele anbieten für die Kinder. Nur was Kleines ohne Bezahlung und auch ohne Preise. Einfach zum Zeitvertreib.

Nachdem wir nun die Leute kennengelernt haben, die hinter dem Fest stecken, sind wir gespannt auf das was kommt! Und wir sind gespannt was wir so alles vergessen werden :-D Ist schließlich Premiere!