Hochzeit: 15. 08.2014 + 16.08.2014

Der zuvor erfolgten Ankündigung soll nun auch ein kleiner Bericht folgen. Am 15.08.2014 gaben sich Sir Falco von der Treene und Juliana die Kleine das Ja-Wort. Zunächst im Standesamt im Schloss Glücksburg. Lord Olaf und Annica die Fröhliche waren Trauzeugen. Mit der Unterschrift war es also fest: Von jetzt an waren Falco und Juliana ein Ehepaar. Obwohl die große Feier erst am nächsten Tag stattfinden sollte, war auch dieser Tag schon unvergesslich. Nach dem Standesamt standen die Kameraden von Sir Falco Spalier, auch die Kollegen von Juliana waren anwesend und die wichtigsten Familienmitglieder. Um Spiele kamen die beiden nicht ganz herum. Beide bekamen ein Steckenpferd und einen Spieß und sollten dann Ringe von einer Leine stechen. Aber erst, nachdem sie mit dem Pferd eine Runde über den Hofplatz gelaufen waren. Gesagt, getan. Und nach dem ganzen Anstoßen mit Sekt, war dies auch gar nicht mal so peinlich wie erwartet. Falcos Pferd ging noch etwas durch, aber sonst schaffte das frisch gebackene Ehepaar diese Aufgabe gut. Danach gab es für die Gäste Met und Traubensaft. Wir hatten Glück mit dem Wetter, denn die Tage zuvor war es sehr unbeständig gewesen. Nun schien die Sonne und wir konnten uns nach einer Erfrischung in Ruhe auf den Weg machen zur Mutter des Bräutigams. Dort gab es dann jede Menge Essen und Kuchen. Viel Zeit hatten Falco und Juliana allerdings nicht, da sie noch zu einem befreundeten Paar zur Hochzeit eingeladen waren. Die große Feier sollte ja auch erst am nächsten Tag stattfinden. Also hieß es: Schnell umziehen und eine Zeitreise in die Moderne zurück.




Am 16.08.2014 fand dann die kirchliche Trauung im Schleswiger Dom mit anschließender Feier in der Wikingerschänke in Busdorf statt. Zuvor fuhr der Bräutigam zu seinen Eltern und die Braut zu ihrem Vater, wo sie gemeinsam Annica und dessen Nichte bereit gemacht wurde. Die Nervosität war groß. Auch Julianas Vater war aufgeregt. Besonders als es hieß im Eingang zu warten bis die Pastorin die beiden abholte. Falco gab sich gelassen und ließ sich nichts anmerken. Die Schwester der Braut und die Oma hatten die Kirche vorher geschmückt und den Brautstrauß abgeholt. Es war alles organisiert. Und dann kam der Moment. Die Pastorin holte Juliana mit ihrem Vater ab und gemeinsam schritten sie den weiten Weg durch den Dom bis zum Brüggemannaltar, wo die Gäste warteten und natürlich Falco. Auch Schaulustige hatten sich eingefunden, die auf den normalen Kirchenbänken platznahmen. Das Brautpaar hatte sich im Vorfeld nicht gesehen und daher war es eine Überraschung für beide den anderen in seinem maßgeschneidertem Gewand zu erblicken. Eine Überraschung, die trotz der vielen Gäste alles andere ausblendete und nur den Blick auf den jeweils anderen zuließ. Besonders Falco hatte sich gewünscht keine Traufrage einfach mit "Ja" zu beantworten, sondern dass jeder einen (zum Glück) vorgegebenen Trauspruch aufsagte. Das in der Nervosität war gar nicht so leicht, aber mit leiser Unterstützung der Pastorin gelang auch das. Nachdem das Ja-Wort nun auch vor Gott gegeben war, wurde das Lied "Willst du" gespielt. Ursprünglich von Schandmaul, aber wir hatten fantastische musikalische Unterstützung von Pech und Schwefel. Wenn auch ein Auge bis zu diesem Zeitpunkt trocken geblieben war, war spätestens hier ein Taschentuch von Nöten. Alle waren von diesem Lied und der Vorführung begeistert.


Nach der Trauung gingen alle durch das Petri-Portal nach draußen.
Es wurde gratuliert und umarmt und immer noch mussten sich einige Tränen von den Augen tupfen. Auch Nachbarn und die Bauchtanzgruppe von Juliana waren gekommen.
Das Ehepaar wurde von einer Journalistin der Schleswiger Nachrichten interviewt, die in den folgenden Tagen einen Bericht über die Hochzeit veröffentlichen würde.

Als alle Glückwünsche ausgesprochen waren und sich die großen Emotionen wieder etwas gelegt hatten, ging es in den Kreuzgang. Dort wurden dann erst einmal Fotos von der gesamten Hochzeitsgesellschaft gemacht. Fast alle hatten sich eine passende Gewandung zugelegt. Nach ein wenig Durcheinander gelang das Foto mitsamt der Wolfshunde. Das Bild war fantastisch! Danach zog sich das Brautpaar dann allein mit der Fotografin zurück, um weitere Fotos zu schießen. Hexe unterstüzte sie und half dabei, die vom Lächeln schmerzenden Gesichtsmuskeln doch noch einmal aufzulockern für ein schönes Bild. Die Gäste bekamen derweil dann wieder Met und Traubensaft ausgeschenkt, diesmal durch die beiden Trauzeugen. Und damit auch keine Langeweile aufkam, bekamen die Gäste von Pech und Schwefel einen mittelalterlichen Tanz gezeigt.
Danach sollte es dann losgehen zur Wikingerschänke. Für das Brautpaar, besonders für die Braut, gab es eine große Überraschung. Aber im positiven Sinne. Ihre Schwiegereltern hatten eine Kutsche organisiert, weil sie wussten, dass dies ein Wunsch gewesen war. So brach nun auch die Braut in Tränen aus. Die Überraschung war vollends gelungen, als der rote geschmückte Mercedes einfach am irritierten Brautpaar vorbeifuhr und stattdessen eine zweispännige Kutsche hielt. Als die Pferde sich in Gang setzten und die Kutsche an der nächsten Hochzeitsgesellschaft vorbeifuhr, schauten alle auf und vergaßen ein wenig ihr eigenes Hochzeitspaar, das in der Tür stand.
Die Fahrt mit der Kutsche war kalt, aber schön. Falco gab acht, dass seiner Frau nicht allzu kalt wurde und wärmte sie mit seinem Mantel.


In der Wikingerschänke angekommen, standen einige Hochzeitsgäste mit Schwertern Spalier. Als sich alle in dem Festsaal eingefunden hatten, fing es draußen an zu regnen. Das Paar hatten wirklich großes Glück gehabt!
Der Abend verlief dann weiter harmonisch und ausgelassen. Das Essen schmeckte fantastisch. Die weitere Unterhaltung durch Pech und Schwefel, sowie durch einen Wikinger mit Bogenschießen und Axtwerfen, aber auch die lockere Bedienung an sich machten die Feier für alle zu einem tollen Erlebnis. Dazu kam dann natürlich die Rede des Brautvaters, die wieder feuchte Augen verursachte. Er übergab Falco außerdem ein Schwert als Symbol dafür, dass er nun statt ihres Vaters auf Juliana aufpassen und für sie sorgen solle. Das Schwert war ursprünglich nur geliehen, aber Sir Sigmar entschloss sich kurzerhand, dieses Schwert mit dieser Bedeutung bei dem Ehepaar zu belassen. Lord Olaf hatte im Vorfeld die Idee gehabt eine "Hochzeitsrolle" mit Falcos Geschwistern zu erstellen, die dann auch noch vorgetragen wurde.
Zu später Stunde wurde der Tanz, den die Gäste mit Pech und Schwefel eingeübt hatten, natürlich auch getanzt, wobei es da zunächst ein paar Unstimmigkeiten mit der Version des Brautpaares gab und sich alle erst einmal in den Details einigen mussten.
Der harte Kern der Gesellschaft blieb dann bis um 5 Uhr morgens. Es war ein sehr gelungenes Fest, bei dem auch anfängliche Skeptiker später ihren Spaß fanden. Ein Tag, an den sich gerne erinnert wird.

 

Wir als Brautpaar danken den Trauzeugen Anni und Olli für die tolle Unterstützung im Vorfeld und währenddessen, der Familie, den Freunden, der Pastorin Frau Christiana Lasch-Pittkowski für die Beratung und die schöne Trauung, Pech und Schwefel für die unglaublich schöne Musik in der Kirche und der wirklich guten Unterhaltung in der Schänke, der Wikingerschänke für die lustige und lockere Bedienung und Betreuung und dem guten Essen, der Standesbeamtin für die tolle Trauung im Schloss Glücksburg, dem Kutscher für die Fahrt nach Busdorf, der Floristin für die schönen Blumen und Dana Fatz für die traumhaft schönen Gewandungen und der tollen Zusammenarbeit. Wir danken jedem für seinen Beitrag zu unserer Hochzeit, sodass sie zu einem traumhaften Fest wurde, das wir nie vergessen werden. Danke!!
 

Die Hochzeitsgesellschaft


Das Brautpaar mit den Trauzeugen